Der Schwanenstein vor Lohme auf der Insel Rügen

Der Schwanenstein vor Lohme auf der Insel Rügen

Referenz Nr.: KM-6518
schedule 23.03.2022
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Anbieter
Wolf Herondis
Wolf Herondis
Mitglied seit 03/2022
Beschreibung
Nach einer Sage bringt die Babys auf Rügen im Sommer Adebar und im Winter der Schwan. Bis dahin sind die Kinder in dem Stein verborgen.
Eine traurige Begebenheit ereignete sich am 13. Februar 1956, als einige Jungen aus dem Kinderheim und dem Dorf Lohme in Ufernähe auf der gerade zugefrorenen Ostsee waren. Das Wetter änderte sich plötzlich, Sturm kam auf und ließ das Eis brechen. Drei Jungen retteten sich auf den Schwanenstein. Bei zunehmendem Wind, der zum Orkan wurde, lief eine fieberhafte Rettungsaktion an. Einheimische Fischer, ein Fischkutter aus Sassnitz und Grenzsoldaten versuchten die Kinder zu retten, aber Sturm und Brandung machten alle Bemühungen zunichte. Rettungskräfte von außerhalb, zum Beispiel ein Pionierzug der Kasernierten Volkspolizei aus Prora, blieben in den meterhohen Schneewehen stecken. Erst am nächsten Morgen, als das Wetter sich beruhigt hatte, konnten die drei Jungen Helmut Petersen, Uwe Wassilowsky und Manfred Prewitz nur noch tot vom Schwanenstein geborgen werden. Sie wurden auf dem Friedhof von Nipmerow, einem Ortsteil von Lohme, beigesetzt. Das Grab erhielt 39 Jahre später, am 14. Februar 1995, auf Initiative von Kindern des Kinderheimes Lohme einen Gedenkstein.

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Über mich und meine Kunst

Wolf Herondis - Maler der blauen Stunde 

Wolf Herondis alias Wolfgang Hube, geboren am 20. April 1954 in Malchin, vollzog einen beeindruckenden Wandel von einer erfolgreichen Karriere als Diplombetriebswirt und Manager in einem renommierten deutschen Automobilzulieferkonzern hin zu seiner wahren Leidenschaft, der bildenden Kunst. Seit 1970 widmet er sich autodidaktisch der Malerei. Dabei erlernte er eine Vielzahl von Techniken und Stilen – von Radierungen und Federzeichnungen bis hin zu Aquarell-, Öl- und Acrylmalerei. Sein vielseitiges Werk umfasst Landschaften, maritime Szenen, Stillleben, florale und tierische Motive sowie abstrakte Gemälde und Werke in der Acryl-Pouring-Technik. 1981 erhielt Wolf Herondis seinen ersten größeren Auftrag, bei dem er 16 großformatige Ornamente entwarf, die unter anderem Pflanzen- und Vogelmotive zeigten. Diese Werke fanden ihren Platz in der neugestalteten Decke einer Berliner Jugendstil-Villa. Zwischen 1981 und 1989 erweiterte er sein kreatives Schaffen auf die Gestaltung von Kleinplastiken und Schmuckstücken, die erfolgreich vermarktet wurden. In den Jahren 2000 bis 2005 wandte er sich zudem der Töpferei zu, erlernte verschiedene Techniken und schuf sowohl Skulpturen als auch Gebrauchsgegenstände. Doch blieb die Malerei stets im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Im Juli 2022 eröffnete Wolf Herondis seine eigene Galerie in Marlow, um seinen Werken eine eigene Plattform zu geben. Seit 2023 nutzt er gezielt regionale Ausstellungen, um einem breiteren Publikum zu begegnen. Seine Teilnahme an „Kunst:Offen“ seit 2023 sowie an der zugehörigen Sammelausstellung zeugen von seinem Engagement. Mit mehreren Ausstellungen pro Jahr und einer aktiven Teilnahme an regionalen Kunstinitiativen baut er seine Sichtbarkeit kontinuierlich aus. Sein Markenzeichen, die „blaue Stunde“: jener magische Moment zwischen Tag und Nacht, prägt mittlerweile einen wesentlichen Teil seiner künstlerischen Arbeit. Unter dem Titel „Maler der blauen Stunde“ vermittelt Wolf Herondis mit seiner einzigartigen Licht- und Farbgestaltung eine stimmungsvolle Atmosphäre, die seiner Kunst eine unverwechselbare Note verleiht und seine Identität als Künstler klar definiert. Initiator und Gründungsmitglied der Künstlerkolonie - die Nordlichter mit Sitz in der MV-Kunst Galerie am Mammutbaum in Marlow. 

Mit seinem im Handel erhältlichen Bildband „Die blaue Stunde in Mecklenburg-Vorpommern – Eine malerische Hommage an das Miteinander und an die stille Zeit des Übergangs“ (ISBN: 978-3-819-20548-4) hat Herondis ein bleibendes Referenzwerk geschaffen. Es dokumentiert seine 36-teilige Werkreihe in Öl, die das flüchtige Licht zwischen Tag und Nacht einfängt. Das Buch ist das Herzstück einer bis 2027 ausgebuchten Wanderausstellung, die durch einen landesweiten Aufruf im NDR 1 Radio MV einen einzigartigen Dialog zwischen Bürger-Fotografien und Herondis’ malerischer Interpretation ermöglichte.

 

 

Mein Slogan
Maler der blauen Stunde