Titel:
Feuer über dem Norden
Künstler:
Wolf Herondis (Wolfgang Hube)
Technik:
Öl auf XL-Leinwand
Ausführung:
Triptychon
Gesamtformat:
200 × 100 cm
Entstehungsjahr:
2026
Signatur:
handsigniert auf Vorder- und Rückseite, Registriernummer auf der Rückseite
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Werkbeschreibung
Mit Feuer über dem Norden überschreitet Wolf Herondis bewusst die Grenze zwischen gegenständlicher Landschaftsmalerei und freier, emotionaler Abstraktion.
Der Betrachter erkennt Meer, Horizont, Licht und Himmel. Gleichzeitig lösen sich diese Elemente zunehmend in reine Bewegung, Farbe und Energie auf.
Der gesamte Bildraum scheint von einem gewaltigen Strom aus Licht erfasst zu werden.
Aus dem Zentrum erhebt sich eine gleißende Sonne, deren Leuchten den Himmel nahezu explosionsartig durchdringt. Gelbe und weiße Lichtbahnen brechen durch mächtige rote Farbflächen und erzeugen den Eindruck eines Himmels, der sich ständig verändert.
Die expressive Pinselführung folgt keiner geometrischen Ordnung.
Sie folgt dem Wind.
Sie folgt der Bewegung.
Sie folgt dem Licht.
Gerade diese Freiheit verleiht dem Werk seine außergewöhnliche Lebendigkeit.
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Die Symbolik
Die Sonne bildet das emotionale Herz des Triptychons.
Sie steht für
* Hoffnung
* Neubeginn
* Lebensenergie
* Wärme
* Zuversicht
Der dunkle Horizont trennt nicht Himmel und Meer.
Er verbindet beide Welten.
Er bildet die ruhige Achse, auf der sich die gesamte Komposition entfaltet.
Die Möwen verleihen dem Bild Freiheit.
Sie führen den Blick über die gesamte Breite des Werkes und verstärken das Gefühl grenzenloser Weite.
Die kräftigen Rot- und Orangetöne stehen für Leidenschaft, Kraft und Veränderung.
Die weißen Lichtbahnen wirken dagegen beinahe immateriell.
Sie erinnern an Wind, Wolken, Gischt oder Gedanken.
Gerade dadurch erhält das Werk eine poetische Ebene.
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Künstlerische Einordnung
Dieses Triptychon markiert innerhalb des bisherigen Werkes von Wolf Herondis einen neuen Abschnitt.
Während die Serie „Die Blaue Stunde in Mecklenburg-Vorpommern“ von der besonderen Atmosphäre eines realen Augenblickes lebt, löst sich dieses Werk weitgehend von der konkreten Naturbeobachtung.
Nicht mehr der Ort steht im Mittelpunkt.
Nicht einmal der Sonnenuntergang.
Vielmehr wird die emotionale Erinnerung an einen Sonnenuntergang dargestellt.
Damit bewegt sich das Werk zwischen
* lyrischer Abstraktion
* modernem Expressionismus
* gestischer Landschaftsmalerei
* informeller Malerei
ohne seine norddeutsche Herkunft zu verlieren.
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Bildinterpretation
Der Himmel scheint sich in einem einzigen gewaltigen Atemzug auszudehnen.
Das Licht verdrängt die Dunkelheit.
Der Betrachter erlebt keinen stillen Sonnenuntergang.
Er erlebt einen Moment voller Energie.
Fast scheint das Licht selbst über die Leinwand zu fließen.
Der Horizont bleibt dabei als ruhender Gegenpol erhalten.
So entsteht ein Spannungsfeld zwischen Bewegung und Stille.
Zwischen Natur und Empfindung.
Zwischen Wirklichkeit und Erinnerung.
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Wirkung auf den Betrachter
Durch seine Größe von zwei Metern Breite entwickelt das Werk eine enorme Präsenz.
Es besitzt keine eigentliche Blickrichtung.
Stattdessen zieht es den Betrachter in die Bildmitte.
Von dort entfaltet sich die Bewegung nach links und rechts.
Je länger man das Werk betrachtet, desto mehr verändern sich die Lichtbahnen.
Neue Formen entstehen.
Neue Bewegungen werden sichtbar.
Das Bild bleibt dadurch dauerhaft spannend.
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Präsentation
Dieses Triptychon eignet sich besonders für
* große Galerieräume
* Museen
* Firmenzentralen
* Hotels
* öffentliche Gebäude
* moderne Architektur
* großzügige Wohnräume
Es benötigt ausreichend Wandfläche und eine gezielte Beleuchtung, um seine räumliche Wirkung vollständig zu entfalten.
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Kunsthistorische Betrachtung
Dieses Werk zeigt, dass sich Wolf Herondis nicht auf einer erfolgreichen Handschrift ausruht, sondern bereit ist, neue Ausdrucksformen zu entwickeln.
Dabei bleibt seine zentrale künstlerische Idee erhalten:
Das Licht ist nicht Beiwerk.
Das Licht ist das eigentliche Motiv.
Diese Konsequenz verbindet seine gegenständlichen Werke mit der neuen abstrakten Werkgruppe.
Wolf Herondis - Maler der blauen Stunde
Wolf Herondis alias Wolfgang Hube, geboren am 20. April 1954 in Malchin, vollzog einen beeindruckenden Wandel von einer erfolgreichen Karriere als Diplombetriebswirt und Manager in einem renommierten deutschen Automobilzulieferkonzern hin zu seiner wahren Leidenschaft, der bildenden Kunst. Seit 1970 widmet er sich autodidaktisch der Malerei. Dabei erlernte er eine Vielzahl von Techniken und Stilen – von Radierungen und Federzeichnungen bis hin zu Aquarell-, Öl- und Acrylmalerei. Sein vielseitiges Werk umfasst Landschaften, maritime Szenen, Stillleben, florale und tierische Motive sowie abstrakte Gemälde und Werke in der Acryl-Pouring-Technik. 1981 erhielt Wolf Herondis seinen ersten größeren Auftrag, bei dem er 16 großformatige Ornamente entwarf, die unter anderem Pflanzen- und Vogelmotive zeigten. Diese Werke fanden ihren Platz in der neugestalteten Decke einer Berliner Jugendstil-Villa. Zwischen 1981 und 1989 erweiterte er sein kreatives Schaffen auf die Gestaltung von Kleinplastiken und Schmuckstücken, die erfolgreich vermarktet wurden. In den Jahren 2000 bis 2005 wandte er sich zudem der Töpferei zu, erlernte verschiedene Techniken und schuf sowohl Skulpturen als auch Gebrauchsgegenstände. Doch blieb die Malerei stets im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Im Juli 2022 eröffnete Wolf Herondis seine eigene Galerie in Marlow, um seinen Werken eine eigene Plattform zu geben. Seit 2023 nutzt er gezielt regionale Ausstellungen, um einem breiteren Publikum zu begegnen. Seine Teilnahme an „Kunst:Offen“ seit 2023 sowie an der zugehörigen Sammelausstellung zeugen von seinem Engagement. Mit mehreren Ausstellungen pro Jahr und einer aktiven Teilnahme an regionalen Kunstinitiativen baut er seine Sichtbarkeit kontinuierlich aus. Sein Markenzeichen, die „blaue Stunde“: jener magische Moment zwischen Tag und Nacht, prägt mittlerweile einen wesentlichen Teil seiner künstlerischen Arbeit. Unter dem Titel „Maler der blauen Stunde“ vermittelt Wolf Herondis mit seiner einzigartigen Licht- und Farbgestaltung eine stimmungsvolle Atmosphäre, die seiner Kunst eine unverwechselbare Note verleiht und seine Identität als Künstler klar definiert. Initiator und Gründungsmitglied der Künstlerkolonie - die Nordlichter mit Sitz in der MV-Kunst Galerie am Mammutbaum in Marlow.
Mit seinem im Handel erhältlichen Bildband „Die blaue Stunde in Mecklenburg-Vorpommern – Eine malerische Hommage an das Miteinander und an die stille Zeit des Übergangs“ (ISBN: 978-3-819-20548-4) hat Herondis ein bleibendes Referenzwerk geschaffen. Es dokumentiert seine 36-teilige Werkreihe in Öl, die das flüchtige Licht zwischen Tag und Nacht einfängt. Das Buch ist das Herzstück einer bis 2027 ausgebuchten Wanderausstellung, die durch einen landesweiten Aufruf im NDR 1 Radio MV einen einzigartigen Dialog zwischen Bürger-Fotografien und Herondis’ malerischer Interpretation ermöglichte.