Die Feuersteinfelder auf der Insel Rügen.

Die Feuersteinfelder auf der Insel Rügen.

Reference No.: KM-6523
schedule 23.03.2022
location_on
visibility 63 Views
label
palette
Artist
Wolf Herondis
Wolf Herondis
Member since 03/2022
Description
Auf der Insel Rügen erstrecken sich Feuersteinfelder zwischen Mukran und Prora im Nordteil der Schmalen Heide (54° 27′ 59″ N, 13° 33′ 27″ O). Sie werden auch „Steinernes Meer“ genannt und nehmen eine Fläche von 40 ha (2000 m × 200 m) ein. Während einer Serie von Sturmfluten vor 3.500 bis 4.000 Jahren wurden die Steine, die im Laufe der Zeit aus dem Kreide-Kliff der Halbinsel Jasmund herausgewittert und sich zunächst am Fuß des Kliffes angesammelt hatten, an diesen Ort verfrachtet und abgelagert. Wegen der relativ hohen Mächtigkeit der unfruchtbaren Feuersteinablagerungen weisen diese bis heute nur spärlichen Bewuchs auf.
1840 wurde die Schmale Heide mit einem Kiefernwald bepflanzt, der heute die Feuersteinfelder eng umrahmt. Seit 1935, als das Gebiet unter Naturschutz gestellt wurde, konnten sich viele Bäume, Sträucher und weitere Pflanzenarten ungestört entwickeln. Dazu gehören unter anderem zwei Meter hoher Streifenfarn, Stechpalmen und besonders Wacholderbüsche. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts und zuletzt von Mitte der 1970er bis Anfang der 1990er Jahre wurde durch teilweise Einzäunung und Wildbesatz versucht, die 14 offenliegenden etwa 25 Meter breiten und einen Meter hohen Feuersteinwälle vor einer zu starken Entwicklung der Vegetation zu schützen.

tag
Heimat Natur
Impressionismus
ÖlaufLeinwand Keilrahmen
About Me and My Art

Wolf Herondis - Maler der blauen Stunde 

Wolf Herondis alias Wolfgang Hube, geboren am 20. April 1954 in Malchin, vollzog einen beeindruckenden Wandel von einer erfolgreichen Karriere als Diplombetriebswirt und Manager in einem renommierten deutschen Automobilzulieferkonzern hin zu seiner wahren Leidenschaft, der bildenden Kunst. Seit 1970 widmet er sich autodidaktisch der Malerei. Dabei erlernte er eine Vielzahl von Techniken und Stilen – von Radierungen und Federzeichnungen bis hin zu Aquarell-, Öl- und Acrylmalerei. Sein vielseitiges Werk umfasst Landschaften, maritime Szenen, Stillleben, florale und tierische Motive sowie abstrakte Gemälde und Werke in der Acryl-Pouring-Technik. 1981 erhielt Wolf Herondis seinen ersten größeren Auftrag, bei dem er 16 großformatige Ornamente entwarf, die unter anderem Pflanzen- und Vogelmotive zeigten. Diese Werke fanden ihren Platz in der neugestalteten Decke einer Berliner Jugendstil-Villa. Zwischen 1981 und 1989 erweiterte er sein kreatives Schaffen auf die Gestaltung von Kleinplastiken und Schmuckstücken, die erfolgreich vermarktet wurden. In den Jahren 2000 bis 2005 wandte er sich zudem der Töpferei zu, erlernte verschiedene Techniken und schuf sowohl Skulpturen als auch Gebrauchsgegenstände. Doch blieb die Malerei stets im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Im Juli 2022 eröffnete Wolf Herondis seine eigene Galerie in Marlow, um seinen Werken eine eigene Plattform zu geben. Seit 2023 nutzt er gezielt regionale Ausstellungen, um einem breiteren Publikum zu begegnen. Seine Teilnahme an „Kunst:Offen“ seit 2023 sowie an der zugehörigen Sammelausstellung zeugen von seinem Engagement. Mit mehreren Ausstellungen pro Jahr und einer aktiven Teilnahme an regionalen Kunstinitiativen baut er seine Sichtbarkeit kontinuierlich aus. Sein Markenzeichen, die „blaue Stunde“: jener magische Moment zwischen Tag und Nacht, prägt mittlerweile einen wesentlichen Teil seiner künstlerischen Arbeit. Unter dem Titel „Maler der blauen Stunde“ vermittelt Wolf Herondis mit seiner einzigartigen Licht- und Farbgestaltung eine stimmungsvolle Atmosphäre, die seiner Kunst eine unverwechselbare Note verleiht und seine Identität als Künstler klar definiert. Initiator und Gründungsmitglied der Künstlerkolonie - die Nordlichter mit Sitz in der MV-Kunst Galerie am Mammutbaum in Marlow. 

Mit seinem im Handel erhältlichen Bildband „Die blaue Stunde in Mecklenburg-Vorpommern – Eine malerische Hommage an das Miteinander und an die stille Zeit des Übergangs“ (ISBN: 978-3-819-20548-4) hat Herondis ein bleibendes Referenzwerk geschaffen. Es dokumentiert seine 36-teilige Werkreihe in Öl, die das flüchtige Licht zwischen Tag und Nacht einfängt. Das Buch ist das Herzstück einer bis 2027 ausgebuchten Wanderausstellung, die durch einen landesweiten Aufruf im NDR 1 Radio MV einen einzigartigen Dialog zwischen Bürger-Fotografien und Herondis’ malerischer Interpretation ermöglichte.

 

 

My slogan
Maler der blauen Stunde